Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser,

 

schon als kleiner Junge war ich ziemlich neugierig - vielleicht habe ich dieser Eigenschaft meine erste Erinnerung im Alter von zwei Jahren zu verdanken. Es war an einem Sommertag vor einem Forsthaus in der Steiermark (Österreich), als plötzlich komische Dinger mit dumpfem Gebrumme über einem Gebirgskamm auftauchend meine Aufmerksamkeit fesselten. Meine Mutter hatte meinen fragenden Blick bemerkt und sagte etwas, was ich aber nicht verstand. Kurze Zeit später war alles vorbei und es wurde wieder still.

Während ich in der Volksschule war, erklärte man mir, dass es sich damals um Flugstaffeln der sogenannten Alliierten gehandelt hatte, die – aus Italien kommend - kurz vor Beendigung des zweiten Weltkrieges Wien bombardiert hatten. Einige Jahre später zeigten mir Verwandte bei einem Besuch in Wien mehrere noch vorhandene Bombenruinen. Entsetzt von den Zerstörungen fragte ich sie, die den Krieg in Bunkern glücklicherweise überlebt hatten, warum denn Menschen überhaupt Krieg führen müssen, doch bekam ich keine zufriedenstellende Antwort.

Bedingt durch meine Neugierde wollte ich in den folgenden Jahren und Jahrzehnten mehr über jenes Gebiet wissen, welches heutzutage als „Grenzwissenschaft“ bezeichnet wird. Deshalb eignete ich mir ausreichend Literatur mit parapsychologischen, geschichtlichen, archäologischen, metaphysischen sowie religiösen Inhalten an und stieß dabei auf ältere, kaum bekannte Schriften, die mir viele offene Fragen beantworten konnten. Darüberhinaus beschäftigte ich mich intensiv mit Musik sowie Astronomie, was mich schließlich zu einer stark veränderten Sicht der Dinge und in Anbetracht der gigantischen Dimensionen des Universums zu demütiger Erkenntnis führte. Seither weiß ich aus eigener Erfahrung, dass einem die Beobachtung der vielen hochinteressanten Objekte mit dem Fernrohr am nächtlichen Sternenhimmel so etwas wie Ehrfurcht vor der unbegreiflich weisen Schöpfung viel näher bringt als andere Dinge!

Den meisten von Ihnen dürfte jenes berühmte Zitat, welches Shakespeare seinem Hamlet in den Mund legte, kaum fremd sein:

„Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als eure Schulweisheit sich träumen lässt!“

Ob dieser prophetisch angehauchte Text eine Eingebung war oder Shakespeares genialem Geist entsprungen ist, sei dahingestellt, denn wichtig ist allein die Tatsache, dass dieses Zitat der absoluten Wahrheit entspricht!

Wenn wir nämlich den Faden mit der Schulweisheit weiterspinnen und ehrlich zu uns selbst sind, kommen wir unweigerlich zu der Überzeugung, dass so gut wie alles, was wir derzeit wissen, verschwindend gering ist gegenüber dem, was wir nicht wissen. Daran können auch die großartigsten Erkenntnisse und Errungenschaften unserer Zeit nichts ändern, weil unser individuelles und kollektives Bewusstsein sowohl in ethischer wie auch spiritueller Hinsicht (mit Ausnahme einer gewissen Minderheit) auf einer relativ niederen Entwicklungsstufe stehengeblieben ist! Auf dieser Ebene war aufgrund der ständig aggressiver werdenden politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auseinandersetzungen in Verbindung mit Korruption, Machtkämpfen und ständigem Wettrüsten ein harmonisches Zusammenleben verschiedener Rassen, Völker und Nationen auf unserer Erde trotz ernsthafter Bemünungen leider bis heute nicht zu realisieren!

Würden wir als mindestens fünfte Menschheitsgeneration auf unserem Planeten wirklich überdimensionales Wissen, kosmisches Bewusstsein und sogar universelle Weisheit besitzen, könnten wir unsere ungewissen Zukunftsaussichten bezüglich der nach wie vor ungebremsten Erderwärmung und immer heftiger einsetzender Naturkatastrophen eigentlich ignorieren, weil wir in der Lage wären, jede Situation auf irgendeine Weise zu entschärfen. Weil dies jedoch nicht so ist, bestünde eventuell die Möglichkeit, die uns von außerirdischen Besuchern seit vielen Jahrzehnten angebotene Hilfe anzunehmen, welche von irdischer Seite zwar stets abgelehnt wurde, aber vielleicht immer noch gilt. Denn dass unser gegenwärtiges Wissen für eine Lösung dieses Problems nicht ausreicht, wurde bereits erwähnt.

Der deutsche Physiker und Nobelpreisträger Werner Heisenberg brachte schon vor vielen Jahren seine demütige Erkenntnis zum Ausdruck mit der Feststellung:

Alle unsere Kenntnisse schweben über einem Abgrund des Nichtwissens.“

Noch eine wichtige Selbsteinschätzung, die uns ausnahmslos alle betrifft:

Der Mensch ist Teil eines von uns „All“ genannten Ganzen, ein Teil, der seine räumlichen und zeitlichen Grenzen hat. Er erfährt sich selbst, seine Gedanken und Gefühle als etwas von allem anderen getrenntes – sozusagen eine optische Täuschung seines Bewusstseins.

Diese Täuschung bedeutet für uns eine Art Gefängnis, sperrt uns ab von allem außer unseren persönlichen Wünschen und der Zuneigung zu ein paar wenigen uns Nahestehenden.

Unser Bestreben muss es sein, aus diesem Gefängnis auszubrechen, indem wir den Kreis unseres Miterlebens und Mitfühlens erweitern, auf dass er alle Lebewesen und die gesamte Natur in ihrer Schönheit einschließe.

Und letztendlich eine persönliche Schlussbemerkung:

Grundsätzlich möchte ich darauf hinweisen, dass diese Broschüre nicht aus Eigennutz, sondern aus Liebe zu allen Mitmenschen verfasst wurde. Es bestand niemals eine Absicht, jemandem etwas aufzudrängen oder unbedingt etwas beweisen oder gar Zukunftsangst verbreiten zu wollen. Ganz im Gegenteil: Es bleibt allein Eurer persönlichen Einschätzung überlassen, welche Beschreibungen, Überlieferungen, Sachverhalte, Schilderungen und Berichte Ihr annehmen könnt und welche nicht - Ihr habt den freien Willen!

Besonders freut mich die Tatsache, dass sich immer mehr Menschen für den eigentlichen Sinn des Lebens sowie für verborgene Hintergründe von Geschehnissen rund um unserem Planeten interessieren, die mit unserem Alltagsbewusstsein nicht mehr konform gehen und somit jenseits unserer Weisheit ablaufen, womit wir beim Titel dieser Niederschrift angelangt wären.

Dass vorwiegend junge Menschen davon betroffen sind, lässt sich mit der ungewissen Zukunftserwartung leicht erklären. Egal, welcher Altersgruppe Ihr angehört, werdet Ihr in manchen Textpassagen vielleicht Denkanstöße finden, die Euch bisher noch unbekannt waren. Wie dem auch sei, wünsche ich Euch angenehme Lesestunden!

Nachtrag:

Die COVID-19-Pandemie hat eine unerwartete, weltweite Veränderung auf unserem Planeten herbeigeführt. Viele Menschen nahmen die ersten Anzeichen nicht sonderlich ernst und wurden dann doch von den negativen Auswirkungen auf ihr privates sowie berufliches Leben überrascht. Ihnen allen, die davon unschuldigerweise Nachteile, Unannehmlichkeiten und sogar Verluste in Kauf nehmen mussten, wünsche ich von ganzem Herzen Durchhaltevermögen und vor allem, dass Sie und ihre Familienmitglieder gesund bleiben. Also passen Sie gut auf sich auf!     

 

Hinweis: Alle nicht vom Verfasser stammenden Texte sind kursiv dargestellt und - sofern vorhanden - mit Quellenangabe versehen!