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Aus dem zweiten Geheimnis von Fatima geht eindeutig hervor, dass der zweite Weltkrieg unter bestimmten Voraussetzungen trotz eines evtl. vorhandenen Bestimmungsfaktors zu verhindern gewesen wäre. Den Beweis für diese Behauptung offenbarte Maria dem Seherkind Lucia dos Santos am 13. Juli 1917 in folgender Botschaft:

„Der Krieg geht seinem Ende entgegen; aber wenn man nicht aufhört, den Herrn zu beleidigen, wird nicht lange Zeit vergehen, bis ein neuer, noch schlimmerer, beginnt; es wird das während des Pontifikates Pius´ XI. geschehen. Wenn ihr dann eines Nachts ein unbekanntes Licht sehen werdet, so wisset, es ist das Zeichen von Gott, dass die Bestrafung der Welt für ihre vielen Verbrechen nahe ist.“  (Aus „Maria spricht zur Welt“ von Prof. Dr. Da Fonseca, Paulusverlag Freiburg, Schweiz).

Dieser Wortlaut enthält sinngemäß die Bedingungsformel „WENN… DANN“…, was nichts anderes bedeutet als:

Wenn man nicht aufhört, negative Ursachen zu setzen, dann muss man die negativen Wirkungen in Kauf nehmen!

Maria´s Aussage ist und bleibt ein unmissverständlicher Hinweis darauf, dass prophezeite Ereignisse nicht unabwendbar sind, weil sie niemals bedingungs=los oder un=bedingt eintreffen! Wie bereits erwähnt, wäre der zweite Weltkrieg mit über 60 Millionen Toten tatsächlich zu verhindern gewesen, wenn die verantwortlichen Machthaber der beteiligten Völker das zweite Geheimnis von Fatima ernst genommen und die Bedingungen für eine friedliche Lösung der Konflikte erfüllt hätten! Doch leider wurde der gottgewollte Fingerzeig von den maßgeblichen Stellen nicht beachtet, weshalb die negative Programmierung erhalten blieb und deshalb das Unheil durch besagten Erfüllungszwang ungehindert seinen Lauf nehmen konnte!

Man würde meinen, dass die damaligen Generationen aus den schmerzlichen Erfahrungen der Kriege vor und nach der vorletzten Jahrhundertwende gelernt hätten und deren Nachfahren diese Fehler der Vergangenheit nicht mehr wiederholen würden. Dies vor allem deshalb, weil vermutlich vielen Millionen Gläubigen aller Konfessionen sowie sämtlichen Geheimdiensten dieser Welt das zweite Geheimnis von Fatima bekannt war und man damit rechnen musste, dass es sich haargenau erfüllen würde, weil selbst das prophezeite „unbekannte Licht“ (Nordlicht) in der Nacht vom 25. auf 26. Januar 1938 – also kurz vor Ausbruch des 2. Weltkrieges - in ganz Europa zu beobachten war! Doch weit gefehlt: Nicht nur diese beängstigende Ankündigung stieß auf taube Ohren, sondern auch die im dritten Geheimnis von Fatima enthaltene, sogenannte „diplomatischen Fassung“, deren verhängnisvoller und lange geheim gehaltener Text erst in den Siebzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts allmählich durchsickerte.

Hätte man sich wenigstens ab diesem Zeitpunkt auf die Erfahrungen der Vergangenheit besonnen und daran gedacht, dass diese trüben Prophezeiungen und Warnungen ebenso eintreffen könnten, wie das beim 2. Weltkrieg der Fall war, wäre der Kurs vielleicht noch zu ändern gewesen. Doch nachdem eine auf beispiellose Gleichgültigkeit beruhende Missachtung des universellen Prinzips von Ursache und Wirkung nicht ohne Folgen bleiben kann, wird man halt abwarten müssen, was auf eine unbelehrbare Menschheit in nächster Zeit zukommen wird. Ursprünglich war im 3. Geheimnis von Fatima (1917) der dritte Weltkrieg prophezeit worden, was von Maria jedoch im Jahre 1992 korrigiert wurde (siehe "apokalyptische und humane Prophezeiungen"), außerdem gibt es in der Johannes-Offenbarung (8+9) und anderen Prophezeiungen Ankündigungen von möglichen Einschlägen gefährlicher Himmelskörper und schließlich könnte in nächster Zeit ein Polsprung stattfinden, was im 3. Kapitel ebenfalls noch beschrieben wird.