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Als historisches Datum für den Beginn der atomaren Selbstzerstörungs-Epoche auf unserem Planeten kann der 16. Juli 1945 gelten, nachdem in Amerika, südlich von Los Alamos auf den „White Sands Missile Range“, unter der Bezeichnung „Trinity-Test“ die erste Atombombe gezündet wurde. Man höre und staune:

Die daran beteiligten Wissenschaftler (unter ihnen auch Professor Einstein) wussten nicht mit Sicherheit, ob die nukleare Kettenreaktion zum Stillstand kommen würde, sobald der ursprünglich vorgesehene Brennstoff verbraucht wäre. Doch obwohl die verantwortlichen Regierungsstellen darüber informiert waren, dass die Explosion dieser ersten Atombombe innerhalb von wenigen Minuten das Ende der Welt hätte bedeuten können, wurde sie gezündet...!

Diesem wahnwitzigen „Experiment“ folgten die skrupellosen Abwürfe der ersten Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki, womit die systematische, radioaktive Verseuchung unseres Planeten ihren Anfang nahm. Man denke beispielsweise nur an die bekannt gewordenen Reaktorunfälle von 1952 Chalk River (Kanada), 1957 Kyschtym (Sowjetunion) und Windscale (Großbritannien), 1969 Lucens (Schweiz), 1978 Belojarsk (Sowjetunion), 1979 Harrisburg (USA), 1986 Tschernobyl (Sowjetunion), 1999 Tokai Mura (Japan), 2006 Forsmark (Schweden) und 2011 Fukushima (Japan) sowie an die inzwischen durchgeführten mehr als 1.800 über- und unterirdischen Atomtests. Dass dieser zweifelhafte Fortschritt zum „Fluch der bösen Tat“ geworden ist, haben weltweit Millionen von verstrahlten Menschen ebenso zu spüren bekommen wie unzählige inzwischen ausgerottete Tierarten zu Lande und zu Wasser!