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Bereits zu Lebzeiten von Johannes Kepler (1571-1638) kam die Vermutung auf, dass zwischen Mars und Jupiter eigentlich noch ein Planet sein müsste, aber erst im Jahre 1766 stellte der Wittenberger Professor Titus eine Zahlenreihe auf, die von dem Astronomen Bode bestätigt wurde und als „Titus-Bode´sche Reihe“ in die Geschichte einging. Diese auf das Verhältnis der mittleren Abstände der Planetenbahnen von der Sonne fußende Theorie ließ zwischen Mars und Jupiter tatsächlich einen Planeten vermissen, der trotz eifrigen Suchens damaliger Astronomen unauffindbar blieb. Sie konnten natürlich nicht wissen, dass in dieser mathematisch nachgewiesenen „Lücke“ hunderttausende von Himmelskörpern unterschiedlicher Größe ihre mehr oder weniger elliptischen Bahnen um die Sonne ziehen, weil es noch keine Teleskope mit der erforderlichen Leistung bzw. optischen Präzision zu ihrer Beobachtung gab. Erst zwischen 1801 und 1807 gelang es schließlich, die vier größten Planetoiden mit Durchmessern von rund 200 bis 770 km zu entdecken. Sie wurden nach den römischen Göttinnen „Ceres“, „Juno“ und „Vesta“ sowie nach der griechischen Göttin Athene „Pallas“ benannt.

Die „exakte Naturwissenschaft“ rätselt bis heute herum, woher diese gigantische Ansammlung von „Gesteinsbrocken“ im sogenannten Asteroidengürtel stammen könnte. Zwar wird vermutet, dass es sich um Trümmer eines ehemaligen Planeten handeln könnte, aber aus welchem Grunde dieser einst zerborsten sein mag, konnte auch mit den modernsten wissenschaftlichen Methoden der Gegenwart bisher nicht schlüssig rekonstruiert werden. Als mögliche Ursache wird der Zusammenstoß mit einem anderen Himmelskörper angenommen, doch auch diese Vermutung bliebe letztlich Spekulation, wenn es nicht die Aufzeichnungen des „unbekannten Propheten“ Jakob Lorber geben würde. Obwohl dieser einfache Mann, der von 1800 bis 1864 als Lehrer und Musiker in Graz lebte und in keinem herkömmlichen Lexikon zu finden ist, gilt er unter Kennern entweder als der größte Literat oder das größte Medium aller Zeiten. Ihm, der sich selbst als „Schreibknecht Gottes“ bezeichnete, wurden 24 Jahre lang „per Herzstimme“ Texte in die Feder diktiert, die er von 1840 bis 1864, abgesehen von wenigen krankheitsbedingten Pausen – jeden Tag viele Stunden lang niederschrieb, ohne jemals auch nur ein einziges Wort oder einen Satz zu korrigieren. Auf diese Weise entstand unter dem Namen „Neuoffenbarung“ das umfangreichste literarische Werk, welches jemals von einem Menschen der Nachwelt hinterlassen wurde. Es übersteigt jedes irdische Wissen derart, dass es keinem noch so genialen menschlichen Geist entsprungen sein kann.

Im elfbändigen „Evangelium des Johannes“ werden alle Geschehnisse der Jahre 23 bis 26 n. Chr. akribisch genau beschrieben, unter denen sich auch ein Bericht über den ehemaligen Planeten zwischen Mars und Jupiter befindet. Er war wesentlich größer als unsere Erde, hatte 4 Monde und wurde in grauer Vorzeit von der eigenen Menschheit zerstört, die sich fortwährend bekriegt hatte. Hier die vermutlich einzige authentische Information über das Schicksal des einstigen Planeten (in der Ausdrucksweise Mitte des neunzehnten Jahrhunderts):

…„Handelnd war in jener Vorzeit ein anderer Weltkörper, dessen Menschen aber zu sehr in den größten Hochmut und in die vollste Gottvergessenheit übergingen, und die noch an einen Gott glaubten, die achteten Seiner nicht, boten Ihm Trotz und suchten Ihn in ihrer Blindheit gewisserart vom Throne Seiner ewigen Macht zu stürzen“…

… „Jene Menschen waren in irdischen Dingen sehr erfinderisch und erfanden schon gar vor vielen Tausenden von Jahren dieser Erde eine Art Sprengkörner. Diese zerstörten alles, wenn sie angezündet wurden…“ „So Ich zu ihnen Boten sandte und sie warnte, so wurden diese allzeit erwürgt, und die Menschen besserten sich nicht. Und siehe, da ließ Ich zu, dass jene Erde von innen aus in viele Stücke zerrissen wurde!“

„… Diese Zertrümmerung teilte den ganzen Planeten in viele größere und kleinere Stücke. Nur die vier Monde blieben ganz (Die vier größten Planetoiden, Anm. d. Verf.). Da selbe aber ihren Zentralkörper verloren hatten, gerieten sie in Unordnung und entfernten sich voneinander mehr und mehr, indem sie durch die Berstung des Planeten einen sehr merklichen Stoß erhielten. Die Stücke des Hauptplaneten zerteilten sich in dem breiten Raum zwischen der Mars- und Jupiterbahn. Eine große Anzahl kleinerer Trümmer entfernte sich noch weiter hinaus. Etliche fielen auf den Jupiter, andere auf den Mars, einige sogar auf die Erde, die Venus, den Merkur und in die Sonne…“.

… „Dass eine solche Katastrophe für jene Menschen etwas sehr Entsetzliches war, das ist ganz sicher; aber sie waren selbst schuld daran. Sie sind zuvor schon viele und lange Zeitläufe hindurch belehrt, ermahnt und gewarnt worden. Es ward ihnen gezeigt, was sie zu erwarten haben. Sie hielten aber alles das in ihrer großen Weltklugheit für Hirngespinste und eitle Faseleien…“  (Aus dem Johannes-Evangelium nach Jakob Lorber, Band 8, Seite 172)

Die Folge dieser gigantischen Katastrophe war, dass die schicksalsmäßige Bestimmung des ehemaligen Planeten zwischen Mars und Jupiter vom Göttlichen Logos (Vernunft Gottes als Weltschöpfungskraft) auf die Erde übertragen wurde. Dieses Vermächtnis bestimmte unseren Planeten zum Lebensträger für ein neues Menschengeschlecht, von dem erwartet wurde, dass es sich in ethisch-spiritueller Hinsicht soweit entwickeln würde, bis die Gefahr einer abermaligen Selbstvernichtung gebannt sei. Doch hatte sich diese Erwartung offensichtlich bei keiner der nachfolgenden Menschheitsgenerationen auf der Erde erfüllt und es deutet alles darauf hin, dass auch unserer gegenwärtigen Menschheit ein ähnliches Schicksal droht, solange die Gefahr der Zerstörung unseres Planeten durch den weiterhin ausgeübten Missbrauch der Kernspaltung nicht gebannt ist. Zwar ist es viel zu lange her und deshalb nicht nachvollziehbar, doch dürfte die vermutlich erste Hochkultur auf unserer Erde, von der unter „Uralte Hochkultur mit Atomreaktoren“ die Rede ist, damals an derselben Hürde gescheitert sein, vor der wir selbst heute stehen!