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Man könnte meinen, dass eine „Hochkultur“ längst begriffen hätte, dass das Aussterben von Tieren und Pflanzen auf unserem Planeten auch das Ende unserer menschlichen Zivilisation bedeuten würde, da die Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen auch die Zerstörung unserer eigenen mit sich brächte! Doch ist diese Gefahr bisher anscheinend völlig ignoriert worden, denn wann hätte etwas effektiv Wirksames passieren sollen, wenn sich nicht einmal seit dem größten Umweltgipfel aller Zeiten im Jahre 1992 in Rio de Janeiro etwas bewegt hat?

Vor ein paar Jahren, etwa um die (vorletzte) Jahrhundertwende, gab es dreißig Millionen Spezies auf der Erde - dreißig Millionen unterschiedliche Arten. 1993 gab es noch ungefähr 15 Millionen. Es hat Milliarden Jahre gedauert, diese Formen von Leben hervorzubringen, und im Handumdrehen, in bloß hundert Jahren, ist es dazu gekommen, dass die Hälfte des Lebens auf dieser lieben Erde tot ist. Jede Minute sterben nun etwa dreißig Arten irgendwo auf der Welt aus. Würde man diesen Planeten aus dem All beobachten, so hätte man den Eindruck, dass sich dort ein ganz, ganz rasantes Sterben vollzieht. Dennoch machen wir so weiter, als würde nichts passieren und alles sei bestens.... doch wenn man es ehrlich betrachtet, haben wir ein Problem hier auf dieser Erde, bei dem es um Leben oder Tod geht, und nur wenige Menschen scheinen es sonderlich ernst zu nehmen.

1992 fand in Rio de Janeiro ein Weltgipfel statt, um die Umweltprobleme der Erde zu besprechen. Die größte Zusammenkunft von Staatsoberhäuptern, welche die Geschichte je gesehen hatte, wurde aufgrund der Gefahr einberufen, unseren Planeten zu verlieren. Ein Großteil der Welt war vertreten, aber die USA, der größte Umweltverschmutzer der Welt, war nicht einmal zur Teilnahme bereit. Es war offenkundig, dass man in der Politik der Ansicht war, Geld, Arbeitsplätze und die Wirtschaft seien wichtiger als das Überleben der Erde.

Fünf Monate später, am 18. November 1992, wurde ein Dokument mit dem Titel „Warnung von Wissenschaftlern dieser Welt an die Menschen” veröffentlicht. Mehr als 1600 führende Wissenschaftler aus 71 Ländern, darunter mehr als die Hälfte aller noch lebenden Nobelpreisträger, unterzeichneten es. Es war die alarmierendste Warnung, die die Welt je von einem so einflussreichen Gremium von Forschern erhalten hat. Man sollte meinen, dass dieses Dokument große Glaubwürdigkeit hatte und dass die Welt genau hinhören würde. Es begann wie folgt:

“Menschheit und Natur sind auf Kollisionskurs. Das menschliche Tun und Treiben bewirkt heftige und oft irreversible Schädigungen der Umwelt und entscheidender Ressourcen. Wird dies nicht unter Kontrolle gebracht, werden viele unserer derzeitigen Praktiken die Zukunft, die wir der menschlichen Gesellschaft sowie dem Pflanzen- und Tierreich wünschen, ernsthaften Risiken aussetzen und die lebende Welt derart verändern, dass sie nicht mehr imstande sein wird, auf diese Weise Lebensgrundlage zu sein, wie wir das kennen. Es sind dringend grundlegende Veränderungen geboten, wollen wir die Kollision vermeiden, auf die unser derzeitiger Kurs hinausläuft.” Das warnende Dokument begann dann die Krisen aufzulisten: Verschmutzte Gewässer, Meere, Böden, Atmosphäre; abnehmende Artenvielfalt in der Tier- und Pflanzenwelt sowie menschliche Überbevölkerung. Dann wurden die Worte ernst:

“Es bleiben allenfalls ein paar Jahrzehnte, bevor die Chance, die Bedrohungen abzuwenden, vor die wir uns nun gestellt sehen, vertan ist, und die Zukunftsaussichten der Menschen unermesslich geschmälert sind. Wir, die Unterzeichner, führend in Wissenschaftlerkreisen dieser Welt, warnen hiermit die gesamte Menschheit vor dem, was uns bevorsteht. Eine große Veränderung in unserer Art der Verwaltung dieser Erde und des auf ihr befindlichen Lebens ist erforderlich, soll immenses menschliches Elend vermieden werden und unser globales Zuhause auf diesem Planeten nicht irreparabel entstellt werden.”

„Obwohl dieses Statement von den geachtetsten Wissenschaftlern aufgestellt wurde, die je auf der Erde zusammengekommen sind, wurde es von einem Großteil der Welt zurückgewiesen... Die Regierungen wissen, wenn wir diese Krise abwenden wollen, müssen wir unsere Lebensweise ändern, und das wäre ihnen politisch nicht genehm. Kein Politiker will derjenige sein, der diese unpopulären Veränderungen einführt. In den Augen der Regierungen würde die Wirtschaft darunter leiden und vielleicht sogar zusammenbrechen, falls wir aufhören sollten, die Umwelt zu verschmutzen. Es ist also ein Krieg von Geld gegen Leben geworden - schrecklich, aber wahr!“  (Aus „Die Blume des Lebens 1“ von Drunvalo Melchizedek, Koha-Verlag).

Es ist bezeichnend und unbegreiflich zugleich, dass die beiden führenden amerikanischen Tageszeitungen “New York Times” und “Washington Post” den Inhalt dieses wissenschaftlichen Memorandums als “nicht nachrichtenwürdig” verwarfen, obwohl es den Menschen vor Augen führt, dass die Natur unseres Planeten am Ende ist und in einigen Jahrzehnten möglicherweise kaum noch eine Lebensmöglichkeit vorhanden sein wird!

Einige Wissenschaftler mit metaphysischem Weitblick haben inzwischen erkannt, dass unser Planet tatsächlich so etwas wie ein eigenständiges, organisches Lebewesen sein dürfte. Mit dieser als „Gaja-Theorie“ (Gaja = Mutter Erde) bezeichneten Auffassung könnte man erklären, warum sich dieses „Wesen“ durch immer stärker werdende Naturkatastrophen gegen die gewissenlosen Eingriffe der Spezies Mensch zur Wehr setzt.

Bevor ich nun zu einer diesbezüglichen Botschaft aus der geistigen Welt komme, möchte ich nochmals in Erinnerung rufen, dass Maria schon vor Jahrhunderten das Göttliche Privileg erhalten hatte, ausgewählten Menschen auf dieser Erde zu erscheinen, um durch sie die ganze Menschheit dieses Planeten vor einem gottlosen Lebenswandel zu warnen und zu einer friedlichen und liebevollen Verhaltensweise gegenüber allen Lebewesen und der gesamten Umwelt zu bekehren. Von zahlreichen Erscheinungen in dieser Zeit seien hier nur die vier bekanntesten erwähnt, die vom Vatikan als „echt übersinnlich" anerkannt wurden: La Salette 1846, Lourdes 1858, Fatima 1917 und Banneux 1933. Dass die Erscheinungen von Medjugorje ab 1981 bisher ebenso wenig anerkannt wurden wie die telepathischen Kontakte Marias mit der medialen amerikanischen Krankenschwester Annie Kirkwood ab 1989, sei hier nur am Rande erwähnt.

Abgesehen davon ist die Klarheit der von Maria per Channeling an Annie Kirkwood übermittelten Botschaften zur Weitergabe an die Weltöffentlichkeit ebenso beeindruckend, wie ihre inzwischen teilweise buchstäblich eingetroffenen Voraussagen. Deshalb war es Marias innigster Wunsch, dass Annie´s Buch „Marias Botschaft an die Welt“ mit ihren liebevollen, aber eindringlichen Belehrungen und Warnungen an die Menschheit sobald als möglich veröffentlicht werden sollte, was dann im Jahre 1991 schließlich geschah. Alleine folgender Auszug daraus hätte eigentlich genügen müssen, in der Zwischenzeit einen Umdenkprozess und somit eine Kehrtwendung in Gang zu setzen, um den sträflichen Missbrauch mit unserer wundervollen Welt unverzüglich zu beenden, wenn, ja wenn…

„Ihr Lieben, dies sind keine Strafen, sondern Ereignisse, die ihr selbst und eure Vorfahren durch eure Taten hervorgerufen habt. Die Erde als Planet ist völlig missachtet worden, das kollektive Bewusstsein von Furcht und Hass getränkt. Irgendwie muss dieser Druck einen Auslass finden. Es ist nicht Gott, der euch straft, sondern der Planet selbst. Mutter Natur, wie ihr sie nennt, ist der Planet Erde. Sie ist es, die all die vielen Jahre hindurch missbraucht und missachtet wurde. Jeder gebildete Mensch weiß, dass jede Handlung eine Reaktion nach sich zieht. Was ihr nicht wusstet, ist, dass das auch für alle anderen Teile des Universums gilt. Manchmal liegt eine so lange Zeit zwischen Aktion und Reaktion, dass ihr die Aktion schon längst vergessen habt, wenn die Reaktion eintritt. Die Umweltverschmutzung ist der Grund für die Heftigkeit der kommenden Stürme und Erdbeben. Der Planet selbst versucht sich zu retten, indem er zurückschlägt. Alle Gehirne der Welt werden nicht in der Lage sein, dem Ansturm der Wut der Erde Einhalt zu gebieten. Ihr könnt nicht immer weiter die Meere und Wälder verschmutzen, ohne dass der Planet sich verteidigt.“ 

(Aus „Marias Botschaft an die Welt“ durch Annie Kirkwood, Ch. Falk-Verlag)

Es scheint ein gemeinsames Problem von so genannten „Hochkulturen“ zu sein, dass mit der Zunahme von naturwissenschaftlichen bzw. physikalisch-technologischen Errungenschaften der lebendige Bezug zu einem übergeordneten, intelligenten Schöpfungsprinzip kontinuierlich abnimmt. Die Folge davon ist eine materiell orientierte, vorwiegend auf Profit fixierte Gesellschaftsschicht, deren atheistische Überheblichkeit jeden ethisch-spirituellen Ansatz bereits im Keim erstickt. Ausgenommen davon ist lediglich eine Minderheit, die auf geistig-seelisches Wachstum und ein friedliches Zusammenleben mehr Wert legt als auf materiellen Besitz. Bleibt der Großteil einer solchen Planetenmenschheit trotz aller Vorzeichen und Warnungen hochmütig und unbelehrbar, scheint die Selbstzerstörung – auf längere Sicht gesehen – so gut wie unausweichlich zu sein!