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Zunächst sollten wir uns nochmals vergegenwärtigen, dass Maria schon vor Jahrhunderten das Göttliche Privileg erhalten hatte, ausgewählten Menschen auf dieser Erde zu erscheinen, um die ganze Menschheit dieses Planeten vor einem gottlosen Lebenswandel zu warnen und zu einem friedlichen und liebevollen Verhalten zu bekehren. Hier seien nur vier der bekanntesten Erscheinungsorte erwähnt, die vom Vatikan als „echt übersinnlich" anerkannt wurden: La Salette 1846, Lourdes 1858, Fatima 1917 und Banneux 1933. Nachdem die Erscheinungen von 1981 in Medjugorje (ehemals Jugoslawien) sehr umstritten sind und vom Vatikan offiziell nicht anerkannt wurden, ist damit zu rechnen, dass auch die ab 1989 stattgefundenen, äußerst aufschlussreichen telepathischen Botschaften Marias an die amerikanische Krankenschwester Annie Kirkwood kaum jemals anerkannt werden. Doch wäre es eigentlich schade, wenn der Wahrheitsgehalt von Marias Prophezeiungen von einer Entscheidung der vatikanischen Glaubenskongregation abhängen würde, nachdem das Buch „Marias Botschaft an die Welt“ auf ausdrücklichen Wunsch Marias veröffentlicht wurde und sich die meisten Voraussagen in der Zwischenzeit wortgetreu erfüllt haben. Weitere Informationen dazu werden am Ende des dritten Kapitels nachgereicht.

Dass Außerirdische schon seit langer Zeit in Verbindung mit hohen Wesenheiten stehen und diese mit ihren für uns Erdenmenschen unglaublichen Möglichkeiten bei Bedarf immer wieder unterstützt haben, ist weniger phantastisch, als man zunächst annehmen würde. Trotz des anhaltenden Kampfgeschehens im ersten Weltkrieg blieb es der christlichen Öffentlichkeit nicht verborgen, dass sich ab dem 13. Mai 1917 in Fatima, einer kleinen Ortschaft im Norden Portugals, Marienerscheinungen zutrugen, bei denen sich äußerst beeindruckende Wunder ereigneten. Eines von ihnen ging als „Sonnenwunder“ in die Geschichte ein. Es fand am 13. Oktober 1917 statt und konnte außer von den „Seherkindern“ Lucia dos Santos, Jacintha und Francisco auch von etwa 30.000 Menschen beobachtet werden.

Was nun folgt, mag von gläubigen Christen als Blasphemie empfunden werden, doch es war tatsächlich die Entscheidung der geistigen Welt, der versammelten Menschenmenge durch dieses Sonnenwunder ein tief beeindruckendes Zeichen der immerwährenden Göttlichen Präsenz zu übermitteln. Dabei spielte es keine Rolle, auf welche Weise dieses unerklärliche optische Phänomen zustande kam, sondern welche Wirkungen bei den vielen kriegsmüden Gläubigen ausgelöst wurden. Für diese Menschen wäre auch nicht wichtig gewesen zu wissen, dass dieses Sonnenwunder von einer hochentwickelten außerirdischen Rasse durch das Kreisen eines kugelförmigen, silbrig glänzenden Raumschiffes ausgelöst wurde, das von allen Anwesenden an diesem trüben Tag tatsächlich für die natürliche Sonne gehalten wurde. Jedenfalls wurde dieser Eindruck durch die übereinstimmende Aussage von Augenzeugen:

„...die Sonnenscheibe wurde sichtbar; doch sie war silbern wie der Mond.“ 

bestätigt, denn während die „echte“ Sonne hinter einer hohen Wolkenschicht verborgen war, sah man die rotierende Kugel noch in einer Entfernung von über fünf Kilometern. In einem weiter entfernten, wolkenlosen Gebiet konnte übrigens kein außergewöhnlicher Zustand der natürlichen Sonne festgestellt werden.

Nach Berichten von mehreren Augenzeugen war bereits am 13. Juni 1917, also nach dem Ende der zweiten Erscheinung ein über der Steineiche schwebendes „Wölkchen“ nicht nur optisch, sondern auch akustisch wahrnehmbar:

„Als sich die Erscheinung zu entfernen begann, hörte man einen Laut, als ob in der Ferne eine Rakete platzte, oder ...einen unterirdischen Donner, der von der Steineiche herkam, und man sah, wie sich ein weißes Wölkchen in den Himmelsraum erhob...“

Und einen Monat später, also nach der dritten Erscheinung wurde berichtet:

„An jenem 13. Juli 1917 hatte keiner der Umstehenden etwas von der himmlischen Erscheinung gesehen oder gehört, doch alle beobachteten, dass sich ein weißes Wölkchen über dem Ort der Erscheinungen senkte und dass das Sonnenlicht auffallend gedämpft war...“

Wieder einen Monat später, also bei der vierten Erscheinung, konnten die drei "Seherkinder" nicht anwesend sein, weil sie eingesperrt waren. Es hatten sich inzwischen 15.000 bis 20.000 Menschen eingefunden, die folgendes wahrnehmen konnten:

„Alle berichteten übereinstimmend, einen Donnerschlag gehört und einen Blitz gesehen zu haben; daraufhin habe sich um die Steineiche eine wunderschöne Wolke gebildet. Nach etwa zehn Minuten hätte sich die Wolke erhoben und sei verschwunden.“

Bei der fünften Erscheinung, am 13. September 1917, beobachteten ebenfalls wieder 15.000 bis 20.000 Menschen am wolkenlosen Himmel eine „Lichtkugel“. Dazu eine Augenzeugenaussage:

„Zu meiner großen Überraschung sah ich deutlich eine Lichtkugel, die langsam und majestätisch gegen Osten schwebte.“

Später nahm die Atmosphäre eine gelbliche Färbung an und

„eine weiße Wolke, die auf eine gewisse Entfernung sichtbar war, umgab die Steineiche und die Seher...“

Während eine weißen Wolke die Sicht verhüllte, wurde Maria vermutlich per Levitationsstrahl (Energiestrahl, der die Schwerkraft aufhebt) in ein Raumschiff emporgehoben.

Zweifellos hatte Maria in Göttlichem Auftrag mit Unterstützung der außerirdischen Helfer versucht, die Menschheit dieser Erde mit den Wundern in Fatima zu einem friedlichen Verhalten zu bewegen, sie vor den Folgen der Missachtung von Geboten oder sittlich-moralischen Richtlinien zu warnen und ihnen nahe zu bringen, sich wieder auf Gott zu besinnen! Da Maria die Zukunft kannte und wusste, wie kritisch die Situation bereits während des ersten Weltkrieges war, wollte sie die Erdenmenschheit sicher nochmals daran erinnern, die Chance für eine Umkehr nicht ungenützt verstreichen zu lassen, weil sonst - wie im zweiten Geheimnis angekündigt - ein noch viel schlimmerer Krieg folgen würde.