Seit dem Altertum rätselt die wissenschaftlich orientierte Menschheit darüber, ob die Insel Atlantis überhaupt existiert hat und wenn ja, wo sie sich vor ihrem Untergang auf unserem Globus befunden hat. Trotz intensiver Nachforschungen konnte man sich bis heute nicht darüber einigen, an welcher Stelle man danach suchen sollte. Die Vermutungen waren geteilt - entweder kam das Mittelmeer oder der Atlantische Ozean infrage. Die verschiedenen Ansichten überkreuzten sich und glichen zunehmend einem Ratespiel, doch als geschichtliche Überlieferungen die Oberhand gewannen, besann man sich beispielsweise auf Platons populärem Timaios-Dialog, der neben interessanten Aufzeichnungen über Atlantis auch einen konkreten Hinweis darauf enthält, dass sich der ehemalige Inselkontinent nirgendwo anders als jenseits der Straße von Gibraltar im Atlantik befand, die im mystischen Sprachgebrauch jener Zeit als „die Säulen des Herkules“ bezeichnet wurde!

Es war wohl eine Ironie des Schicksals, dass Platons berühmtesten Schüler und späteren Gegner Aristoteles (384 - 322 v. Chr.) diese Schilderungen spöttisch als Phantasie bezeichnete und dabei übersehen hatte, dass Platons Informationen über Atlantis ausgerechnet von seinem eigenen Großonkel, dem Athener Dichter und Gesetzgeber Solon (640 – 560 v. Chr.) stammten. Als dieser nämlich im Jahre 591 v. Chr. (26. Dynastie) seine erste Ägyptenreise antrat, traf er mit den berühmten Priestern von Sais zusammen, die angeblich die ältesten Überlieferungen der Menschheit besaßen. Bei dieser Gelegenheit erfuhr Solon, dass vor unserer heutigen Menschheitsgeneration bereits mehrere Zivilisationen existierten, die entweder durch Naturkatastrophen oder selbst verschuldeten Ursachen beinahe völlig zugrunde gingen. Die letzte dieser Hochkulturen war schließlich der aus mindestens drei großen Inseln bestehende Kontinent Atlantis, der nach den Aussagen der ägyptischen Priester 7.302 Jahre vor der "großen Flut" in einer einzigen Nacht im Atlantik versank.

Dass es aufgrund der seit Jahrhunderten durchgeführten Untersuchungen weit über tausend Bücher und Schriften von teilweise namhaften Autoren gibt, ist bekannt. Ebenso weiß man heute, dass sich in der berühmten Bibliothek von Alexandrien 1,2 Millionen Schriftrollen befanden, die das ganze damalige Wissen der Menschheit enthielten, unter denen sich Aufzeichnungen über Menschheitsgenerationen längst vergangener Zeitepochen befanden, wie natürlich auch Berichte über den Inselkontinent Atlantis. Leider war die Brandstiftung von Oktavian, dem späteren römischen Kaiser Augustus (63 v. Chr. – 14 n. Chr.) nicht zu verhindern, weshalb die meisten Schriften den Flammen zum Opfer fielen und der Rest auf Anordnung des muselmanischen Eroberers Amru als Heizmaterial für die öffentlichen Bäder von Alexandrien verwendet wurde. Auf diese Weise gingen – in der Menschheitsgeschichte bis zum heutigen Tage nichts Neues - unschätzbare Werte für immer verloren!

Folgender Text ist eine unwiderrufliche Bestätigung dafür, dass es den Inselkontinent Atlantis tatsächlich gegeben hat, denn er wurde im Jahr 1993 von Maria Mutter-Jesu dem Medium Annie Kirkwood in die Feder diktiert:

„In der Vergangenheit gab es zwei große Kulturen, die euren Stand der Technik erreichten, Atlantis und Pazifik (Lemurien). Diese zweite Kultur wurde Pazifica genannt, denn sie war wirklich ein friedlicher Ort, aber ihr kennt sie als Lemuria. Diese Zivilisationen hatten auch ihre Tragödien durchzustehen, wie ihr auf der Erde sie jetzt erleben werdet. Dies ist nicht das erste Mal, dass es einen solchen Stand der Technologie auf Erden gibt. Es ist nicht das erste Mal, dass der Planet missbraucht und vernachlässigt wird. In jenen alten Zeiten waren die Menschen auch ganz aufgeblasen vor eigener Wichtigkeit. Sie glaubten auch, ihre Technologie könne alles. Weil jedoch spirituelle Werte vollständig fehlten, ging alles verloren.“ (Aus „Marias Botschaft an die Welt“, Ch. Falk - Verlag).

Nun steht die Frage im Raum, was sich damals zwischen 8.700 und 7.300 v.Chr. im Gebiet der großen Antillen (Kuba, Jamaica und Haiti/Dominikanische Republik) bis über die Bahama-Banks hinaus zugetragen hatte, denn östlich von diesen hatten Unterwasser-Archäologen in den Siebzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts zwei nebeneinander liegende Einschlagkrater entdeckt. Zunächst ging man davon aus, dass diese riesigen Unterwasser-Krater vom "Carolina-Kometen" stammen könnten, der sich vor seinem gigantischen Aufprall offensichtlich geteilt hatte. Experten vermuten sogar, dass die sich heute vom Wasser bedeckten Kontinental-Schelfe der genannten Inseln damals über dem Meeresspiegel befanden und teilweise aus zusammenhängenden Landmassen bestanden, zu denen aller Wahrscheinlichkeit nach auch Atlantis gehörte.

(Wird fortgesetzt!)